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Die raumakustische Aufgabe in Kinos ist die Vermittlung von Hörerlebnissen, die der Aufnahmesituation möglichst exakt entsprechen.
Das verlangt eine sehr geringe Nachhallzeit bei mittleren Frequenzen und einen linearen Frequenzverlauf.
Dazu ist es zweckmäßig, breitbandig wirkende Schallabsorber an den beiden Stirnseiten des Saales, also hinter der Bildwand und an der Saalrückwand anzuordnen.
Bei Schallabsorptionsmaßnahmen an den Seitenwänden und an der Decke ist zu beachten, dass reflektierende Flächen im vorderen Bereich und in der Saalmitte erhalten bleiben um den hinteren Publikumsbereich mit frühen Reflexionen zu versorgen.
Um einen ausgeglichenen Frequenzverlauf der Nachhallzeit zu erreichen, sind zusätzliche Tiefenabsorber erforderlich.
Teppichböden sind zur Verringerung der Gehgeräusche empfehlenswert.
Um den Einfluss des Besetzungsgrades zu vermindern, ist entsprechendes Polstergestühl, bei Klappstühlen mit schallabsorbierender Sitzunterseite, zweckmäßig.
Bei mehrkanaligen Tonübertragungssystemen werden hinter der Bildwand mehrere Lautsprechergruppen angeordnet. Zusätzliche über Verzögerungseinrichtungen betriebene Lautsprecher im Raum dienen der Wiedergabe von Effekten.
            
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