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>> Kammermusiksäle >> 
   

Säle für Kammermusik stellen ähnliche akustische Anforderungen wie Konzertsäle für sinfonische Musik.

Angepasst an die im Vergleich zu Sinfonieorchestern geringere Schalleistung der Solisten oder Instrumentalgruppen und entsprechend dem Bedürfnis nach mehr "lntimität", also der Nähe der Zuhörer zu den Musizierenden, sind diese Säle kleiner.

In der Regel sind Platzzahlen zwischen etwa 200 und 800 üblich.

Auch die mittleren Nachhallzeiten sollten etwas geringer sein als für sinfonische Konzerte, also etwa zwischen 1,3 und 1,6 s liegen.

Es wird eine größere Durchsichtigkeit gewünscht, gleichzeitig ist ein niedrigerer Raumeindruck angemessen. Die Ausbildung früher Reflexionen ist also besonders wichtig, den seitlichen Reflexionen kann weniger Beachtung geschenkt werden.

Mehr noch als bei großen Orchestern muss bedacht werden, dass die Richtcharakteristik der Soloinstrumente und Gesangsstimmen dazu führt, dass nur in der Hauptabstrahlrichtung ohne Verfälschung des Frequenzverlaufes und ohne Beeinträchtigung durch fehlerhafte Balance gehört werden kann.

Saalformen mit zum Podium rückwärtigen und seitlichen Zuhörerbereichen sollten daher möglichst vermieden werden.

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